Karenz

Oberösterreich: Fotos von der Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche “Wieder einsteigen”

Hier gibts Fotos zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche “Wieder einsteigen” in Oberöstereich!

Karenz, Kollektivvertrag, KV-Einstufung

Wieder einsteigen!

Obwohl fast alle Frauen nach der Geburt eines Kindes wieder ins Arbeitsleben zurückkehren, läuft meist nicht alles reibungslos. Welche Stolpersteine gibt es, wo helfen Gewerkschaft und Betriebsrat?

„Neun von zehn Frauen sind sich über die finanziellen Auswirkungen einer langen Teilzeit beziehungsweise Karenz nicht im Klaren oder wollen dies nicht wahrhaben“, erzählt Monika Fließer, Betreibsratsvorsitzende der Lebenshilfe Graz. „Teilweise gibt es wenig Verständnis der Vollzeit arbeitenden Kolleginnen“, sagt Bettina Zweiler, Betriebsratsvorsitzende der Pensionsversicherungsanstalt (PV). „Im Filialbetrieb sorgen immer wieder die Vereinbarkeit und Planbarkeit der Arbeitszeiten für Probleme“, berichtet Maria Gluchman, stellvertretende Vorsitzende des Billa-Betriebsrats.

Dass Frauen Kinder bekommen und dann wieder in den Job zurückkehren, ist heute die Regel und nicht die Ausnahme. Dennoch funktioniert die Rückkehr in vielen Unternehmen alles andere als reibungslos. Bewusstsein gilt es hier aber nicht nur bei den Arbeitgebern zu schaffen – sondern auch bei den Frauen selbst, ist GPA-djp-Frauensekretärin Barbara Marx überzeugt. Read more…

Beratung, Einstufung, Gleichstellung, Karenz, Kollektivvertrag, KV-Einstufung

GPA-djp Niederösterreich fordert gerechte Bezahlung nach der Karenz!

Gewerkschaft hat den ungerechtfertigten Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern den Kampf angesagt! Die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) startet am 15. April ihre Aktionswoche zu dem Thema „Wiedereinstieg nach der Karenz“ im St. Pöltner Kindergarten am Pernerstorferplatz. Für die Kinder gab es Stofftiere und für die Eltern Informationen bezüglich Wiedereinstieg.  „Wir versuchen auf vielen Ebenen sehr konkret die Probleme zu benennen und Verbesserungen durchzusetzen. So ist es etwa in den vergangenen eineinhalb Jahren gelungen, in ca. 100 Kollektivverträgen für eine Fläche von mehr als 850.000 Beschäftigten verbesserte Karenzanrechnungsbestimmungen in den Kollektivverträgen zu verankern,“ berichtet Michael Fiala, Vorsitzender der GPA-djp Niederösterreich.

Die Gründe für die Einkommensdiskriminierung sind vielfältig. Eine zentrale Rolle spielen unterbrochene Karriereverläufe von Frauen und die damit oft verbundene nicht ganz optimale Rückkehr nach einer Karenz. Nicht selten berechnen Unternehmen die Gehaltsentwicklung von KarenzrückkehrerInnen nicht korrekt. Dadurch entgehen vielen Frauen im Laufe ihres weiteren Berufslebens große Summen, die sich auch auf ihre Pensionshöhe auswirken. „Hier sind vor allem die Betriebsrätinnen und Betriebsräte gefordert. Sie müssen ein wachsames Auge haben, um solche Diskriminierungen in ihrem Betrieb nicht zuzulassen,“ ist Joachim Haiderer, Betriebsrat Firma Voith Paper, überzeugt.  Read more…

Gleichstellung, Karenz, Kollektivvertrag, KV-Einstufung

Aktionswoche “Wiedereinstieg nach der Karenz” in der Steiermark erfolgreich angelaufen!

GPA-djp Steiermark informiert über den gelungenen Wiedereinstieg in den Beruf nach der Karenz! In Österreich sind die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern nach wie vor hoch. Einer der Gründe ist, dass sich Zeiten der Elternkarenz oft negativ auf die berufliche und einkommensmäßige Entwicklung von Frauen auswirken. Die GPA-djp setzt sich daher für eine Erleichterung des beruflichen Wiedereinstiegs und die korrekte Einstufung und Gehaltsanpassung während und nach der Karenz ein. Wir starten dazu ab 15. April 2013 eine eigene Aktionswoche unter dem Motto “Wieder Einsteigen”.

Aktionswoche in der Steiermark

Verteilaktionen in Graz und Kapfenberg! Am Mittwoch, 17.04. und Donnerstag, 18.04. finden zusätzlich Verteilaktionen vor Kindergärten in Graz und Kapfenberg statt. Fotos von den Verteilaktionen folgen. Nachfolgend der Link zum GPA-djp Aktionswochen-Video auf Youtube: http://www.youtube.com/watch?v=SvRufAhSa0c

Gleichstellung, Karenz, Kollektivvertrag, KV-Einstufung

Medienecho zur Aktionswoche “Wieder einsteigen”

Ein Blick in die Zeitungen am Tag nach der Pressekonferenz zeigt, wie relevant das von uns aufgegriffene Thema Wiedereinstieg nach der Karenz ist. Eine Auswahl:

  • “Standard”: Babypause als Jobfalle für Frauen. http://bit.ly/108KXHC
  • “Kurier”: Lange Karenz bringt Frauen berufliche Nachteile. http://bit.ly/YpPsXU
  • “Kleine Zeitung”: Nach Karenz: Der Weg zurück in den Beruf. http://bit.ly/XOAq2W
  • “Wiener Zeitung”: Für Frauen ist der Wiedereinstieg schwieriger als für Männer. http://bit.ly/14s7h0x
  • “ORF.at”: Karenz: GPA unterstützt Wiedereinsteigerinnen. http://orf.at/stories/2176977/

 

Pressekonferenz

Bild: Georg Michenthaler (IFES), Ilse Fetik (Bundesfrauenvorsitzende GPA-djp, Betriebsrätin Erste Bank), Wolfgang Katzian (Vorsitzender GPA-djp), Sandra Steiner (stv. Zentralbetriebsratsvorsitzende ATOS)

Allgemein, Gleichstellung, Karenz

Kind & Beruf – Informationen für Mütter & Väter!

Unser Folder und unsere Broschüre sollen werdenden Müttern und Vätern einen Überblick zu rechtlichen und finanziellen Fragen rund um das Thema Kind und Beruf geben. GPA-djp Mitgliedern steht unsere Broschüre KIND UND BERUF als Download zur Verfügung. Sie müssen sich bitte nur auf der www.gpa-djp.at einloggen.

Kinderbetreuungsgeld
Am 1. Jänner 2010 sind die neuen Regelungen zum Kinderbetreuungsgeld in Kraft getreten. Mit dieser Gesetzesnovelle wurde die langjährige Forderung der GPA-djp Frauen nach einem einkommensabhängigen Kinderbetreuungsgeld umgesetzt.

Pauschalvarianten

  • 30 + 6 Monate mit EUR 14,53 täglich – rd. EUR 436 monatlich maximale Bezugsdauer für einen Elternteil bis zum vollendeten 30. Lebensmonat, bei Teilung mit dem anderen Elternteil bis zum vollendeten 36. Lebensmonat
  • 20 + 4 Monate mit EUR 20,80 täglich – rd. EUR 624 monatlich maximale Bezugsdauer für einen Elternteil bis zum vollendeten 20. Lebensmonat, bei Teilung mit dem anderen Elternteil bis zum vollendeten 24. Lebensmonat
  • 15 + 3 Monate mit EUR 26,60 täglich – rd. EUR 800 monatlich maximale Bezugsdauer für einen Elternteil bis zum vollendeten 15. Lebensmonat, bei Teilung mit dem anderen Elternteil bis zum vollendeten 18. Lebensmonat
  • 12 + 2 Monate mit EUR 33 täglich – rd. EUR 1.000 monatlich maximale Bezugsdauer für einen Elternteil bis zum vollendeten 12. Lebensmonat, bei Teilung mit dem anderen Elternteil bis zum vollendeten 14. Lebensmonat
  • Einkommensabhängiges Kinderbetreuungsgeld
  • 12 + 2 Monate mit 80 % der Letzteinkünfte*) mindestens rd. EUR 1.000 (EUR 33 täglich), maximal EUR 66 täglich – rd. EUR 2.000 monatlich, maximale Bezugsdauer für einen Elternteil bis zum vollendeten 12. Lebensmonat, bei Teilung mit dem anderen Elternteil bis zum vollendeten 14. Lebensmonat
    *) Wochengeld nach ASVG bzw. fiktives Wochengeld (BeamtInnen, Väter)

Flexibilisierung der Zuverdienstgrenze!
In den Pauschalvarianten gibt es ab 1. Jänner 2010 alternativ zur Zuverdienstgrenze von EUR 16.200 jährlich eine individuelle Zuverdienstgrenze von 60 % der maßgeblichen Einkünfte im Kalenderjahr vor der Geburt. Bei der einkommensabhängigen Variante ist ein Zuverdienst von EUR 6.100 im Kalenderjahr erlaubt.

Erhöhung des Zuschlages bei Mehrlingsgeburten!
Bei Mehrlingsgeburten erhöht sich das Kinderbetreuungsgeld pro Kind und Monat um 50 % des jeweiligen KBG-Grundbetrages. Das bedeutet in der Variante 30 + 6 um rd. EUR 218, in der Variante 20 + 4 um rd. EUR 312, in der Variante 15. + 3 um rd. EUR 400 und in der Variante 12 + 2 um rd. EUR 500 pro Mehrlingskind. In der einkommensabhängigen Variante gebührt kein Zuschlag.

Verkürzung der Mindestdauer!
Die Mindestdauer der arbeitsrechtlichen Karenz und die Mindestbezugsdauer des Kinderbetreuungsgeldes werden von drei auf zwei Monate gesenkt.

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten der Inanspruchnahme der Karenz. Als GPA-djp Mitglied können Sie für eine individuelle Karenzplanung Ihre GPA-djp Frauensekretärin in Ihrem Bundesland kontaktieren.

Gleichstellung, Grundlagen, Karenz, Kollektivvertrag, KV-Einstufung

IFES: Die Situation von WiedereinsteigerInnen!

Die GPA-djp hat den ungerechtfertigten Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern den Kampf angesagt und versucht auf vielen Ebenen sehr konkret die Probleme zu benennen und Verbesserungen durchzusetzen.

AktionswocheWiedereinstiegIFES-Daten bestätigen die Bedeutung von Berufsunterbrechungen für Karriereverläufe! Die Ergebnisse einer Auswertung des Arbeitsklimaindex von IFES unter 14.427 ArbeitnehmerInnen in ganz Österreich bestätigen die zentrale Bedeutung von Karenzunterbrechungen für die Karriereverläufe von Frauen. Bei Frauen ist die Elternkarenz der bei weitem häufigste Grund für eine Unterbrechung in der Erwerbsbiografie (58%). 88 % der in Teilzeit arbeitenden Frauen hatten zumindest eine Unterbrechung – bei den restlichen Gruppen sind es nur rund 60 %. Die Unterbrechungen sind bei Frauen dreimal so lang wie bei Männern. Während bei den Männern, egal ob Wiedereinsteiger oder nicht, lediglich einer von 10 in Teilzeit beschäftigt ist, gibt es bei den Frauen massive Unterschiede. Wenn es keine Unterbrechung in der Erwerbsbiografie gab, sind 2 von 10 Frauen in einer Teilzeitbeschäftigung. Gab es jedoch eine Unterbrechung, so trifft dies bereits auf 5 von 10 zu!  Das führt zu Unterschieden im persönlichen Nettoeinkommen. Bei den betroffenen Frauen sieht man ein deutliches Öffnen der Gehaltsschere zwischen Wiedereinsteigerinnen und Nicht-Wiedereinsteigerinnen, die bei Männern bei weitem nicht so ausgeprägt ist. Dies fällt insbesondere im Altersbereich zwischen 26 und 35 Jahren auf. Dass Frauen also schlechter als Männer von ihrem Einkommen leben können, liegt nicht primär allein am Wiedereinstieg an sich, sondern vor allem an der Tatsache, dass Frauen nach einer Unterbrechung vermehrt in Teilzeit arbeiten (müssen!).  Read more…

Karenz, KV-Einstufung

Fotos zur Pressekonferenz “Nach der Karenz wieder einsteigen”

Österreichweite Aktionswoche: Wichtige Tipps für die Rückkehr! Viele Menschen brauchen aus den unterschiedlichsten Gründen eine Auszeit vom Berufsleben. Sei es für die Betreuung der Kinder, die Pflege von Angehörigen oder zur Weiterbildung. In Österreich gibt es dafür relativ gute gesetzliche und kollektivvertragliche Regelungen. Allerdings gilt es, einiges zu beachten, damit die Karenz nicht zu unnötigen Einkommensverlusten oder in die berufliche Sackgasse führt. Nach wie vor gehen deutlich mehr Frauen als Männer in Elternkarenz, sie sind daher besonders häufig betroffen. Die GPA-djp setzt sich seit Jahren für arbeitsrechtliche Verbesserungen im Bereich der Karenz ein und liefert in einer österreichweiten Aktionswoche von 15. bis 19. April hilfreiche Informationen zum Thema Elternkarenz.

Heute wurden die wichtigsten Forderungen der medialen Öffentlichkeit präsentiert:
Hier einige Fotos von der Pressekonferenz – Einfach dem Link folgend!

Karenz, Kollektivvertrag, KV-Einstufung

GPA-djp fordert Verbesserungen für WiedereinsteigerInnen nach der Karenz!

Gesetzliche Rahmenbedingungen verbessern, aber auch Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen! Die GPA-djp (Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier) hat den ungerechtfertigten Einkommensunterschieden zwischen Frauen und Männern seit längerem den Kampf angesagt, in der aktuellen gestarteten Aktionswoche geht es unter dem Motto „Wieder einsteigen!“ um bessere Rahmenbedingungen für die Rückkehr aus der Karenz. „Das Unterbrechen der Berufstätigkeit birgt ein Risiko, von dessen Auswirkungen Frauen stärker betroffen sind als Männer“, fasste Georg Michenthaler die von IFES durchgeführte Befragung bei der heutigen Pressekonferenz zusammen: Der Anteil der Frauen, die in Elternkarenz gehen, beträgt 58 Prozent, und ist bei den Männern mit einem Prozent verschwindend klein. Gleichzeitig geht mit 46 Prozent fast jeder zweite Mann wegen des Präsenzdiensts in Karenz, bei der Rückkehr in den Beruf ergeben sich aber große Unterschiede: Drei Viertel der Frauen arbeiten Teilzeit, nachdem sie in den Beruf zurückgekehrt sind, was auf Kinderbetreuungspflichten zurückgeführt werden muss – nur zwei von zehn Frauen, die nicht in Karenz waren, arbeiten nämlich in Teilzeit. Bei Männern beträgt die Teilzeitquote unabhängig von einer Berufsunterbrechung zehn Prozent. Die durchschnittliche Karenzdauer beträgt bei Frauen drei Jahre, während es bei Männern ein Jahr ist. „Es zeigt sich außerdem ganz signifikant, dass Berufsunterbrechungen Nachteile bei den Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten bringen“, so Michenthaler, „die Verantwortung dafür liegt letztendlich bei den Unternehmen genauso wie bei den gesellschaftlichen Normen, bei der immer noch klassischen Aufteilung der Mütter- und Väterrolle.“ Read more…

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Kind und Beruf sind vereinbar!

KOMPETENZ Ausgabe 02/2013: Was Frauen nach der Karenz erwartet! Dass Frauen nach der Geburt eines Kindes an ihren Arbeitsplatz zurückkehren, ist heutzutage Normalität. Es hat tiefgreifende Veränderungen gebraucht, damit die Rahmenbedingungen (Mutterschutz, Karenz, Kinderbetreuungseinrichtungen) die Vereinbarkeit von Kind und Beruf erlauben. Nun geht es darum, den Frauen den Wiedereinstieg ins Berufsleben endlich so zu ermöglichen, dass daraus kein Karriereknick und keine Einkommenseinbußen mehr entstehen.

Als Gewerkschaft haben wir uns in den letzten Jahren bei allen KV-Verhandlungen erfolgreich dafür eingesetzt, dass Frauen während der Karenz alle Gehaltsvorrückungen mitmachen. Doch die Rahmenbedingungen bei der Rückkehr nach der Berufspause sind noch verbesserungswürdig. Darum organisieren wir von 15. – 19. April eine Aktionswoche, in der wir über die Rechte und Pflichten der Karenzrückkehrerinnen informieren.
In der aktuellen Ausgabe der KOMPETENZ haben wir die Coverstory dem Thema gewidmet: Was können Frauen selbst tun, um nach der Babypause ohne Stolpersteine wieder den Anschluss im Berufsleben zu finden, was können sie beim Arbeitgeber einfordern, wo kann der Betriebsrat helfen?

Relativ einfache Mittel wie verbesserte Information und Kommunikation im Rahmen eines gut durchdachten Rückkehrmanagements können hier sehr viel bewirken. Wir sind überzeugt, dass Kind und Beruf vereinbar sind – wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu gehört natürlich noch viel mehr: auch wenn inzwischen immer öfter auch die Väter in Karenz gehen, wären hier noch sehr große Veränderungen möglich.

Lesen Sie mehr dazu in der aktuellen KOMPETENZ! Demnächst für alle Mitglieder in Ihrem Postkasten oder in der Online-Ausgabe hier: www.kompetenz-online.at